Wildpark Frankenhof Reken
Frankenstraße 3248734 Reken
Greifvogelflugschau um 13.30 und 15.30 Uhr 24. Juni 2018 13:30 Uhr
Wild mit Nachwuchs

Frankenstraße 3248734 Reken 0 28 64 - 17 15

Unser Rotwild-Rudel hat im Mai Zuwachs bekommen. Noch lassen sich die Kälber selten blicken, und das hat einen guten Grund: in der freien Natur wären sie noch zu schwach, um möglichen Fressfeinden zu entkommen. Daher verstecken sie sich einfach. Nach dem Säugen entfernen sich die Jungtiere von der Mutter und suchen sich eine Kuhle oder Mulde, wo sie anschließend regungslos verharren. Oft kann man auch beobachten, wie die Kälber von der Hirschkuh ein Versteck zugewiesen bekommen. In der Fachsprache nennt man das „ablegen“. Das Jungtier bleibt dort so lange, bis es von der Mutter gerufen wird. Für zusätzlichen Schutz sorgt das für Hirschkälber und Rehkitze typisch gemusterte Fell. Es wirkt ähnlich wie bei einem Tarnanzug und macht das Tier nahezu „unsichtbar“. Und damit sie auch nicht gewittert werden können, haben die Jungtiere keinen Eigengeruch. Abgelegte Tiere sollte der Mensch niemals berühren. Tut er es doch, kann es sein, dass die Hirschkuh das Kleine wegen des Menschengeruchs nicht mehr annimmt. Also: Finger weg von den Kleinen, auch wenn sie noch so putzig aussehen. Die Mutter ist in der Nähe und hat immer ein wachsames Auge auf ihr Kalb.

Übrigens: Auch bei den Rentieren gibt’s ein Kalb zu bestaunen. Wussten sie, dass Rentiere auch zur Familie der Hirsche zählen? Aber anders als bei den Hirschen tragen sowohl die männlichen als auch die weiblichen Tiere ein Geweih, das sie zu unterschiedlichen Zeiten abwerfen.

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